Klimahäuser

Auszeichnung der Stadt Karlsruhe für Energetische Sanierungen

Klimahausschilder honorieren die umfangreichen Klimaschutzmaßnahmen der Gartenstadt Karlsruhe

Energiesparend bauen und energetisch sanieren – das kontinuierliche Engagement der Gartenstadt Karlsruhe eG im Bereich Klimaschutz wurde nun durch die Auszeichnung beispielgebender Sanierungsobjekte im Rahmen der städtischen Kampagne „Karlsruher Klimahäuser“ gewürdigt.

 

„Klimaschutz geht uns alle an! Deshalb sehen wir uns als Wohnungsbaugenossenschaft in der Verantwortung, mit der Modernisierung unseres umfangreichen Gebäudebestands und mit energieeffizienten Neubauten zu einem besseren Klima heute und in Zukunft beizutragen“, erklärt Ralf Neudeck, Vorstandsvorsitzender der Gartenstadt Karlsruhe eG. So hat die Genossenschaft mit hohem Investitions- und Arbeitsaufwand rund 440 Einfamilienhäuser und Wohnungen an das CO2 -sparende Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe angeschlossen und rund 630 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern energetisch saniert oder neu errichtet. Allein mit den energetischen Modernisierungsmaßnahmen konnte die Gartenstadt seit 2009 eine kumulierte Einsparung von 15.190 Tonnen CO2 realisieren. Im Vergleich: Ursprünglich emittierten die Gasheizungen 1.670 Tonnen im Jahr – die Fernwärme und Holzpellets verursachen dagegen derzeit 250 Tonnen. „Ein beachtlicher Unterschied“, betont Ralf Neudeck, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, „mit dem wir in der Branche bundesweit ganz vorne mitspielen“. Immerhin hat die Gartenstadt für  die zentralen Heizungsanlagen mit Pelletheizungen im Jahr 2020 rund 700 Tonnen Pellets bezogen. Den kompletten Allgemeinstrom bezieht die Genossenschaft als sogenannten „grünen Strom“, der zu 100 Prozent aus nachwachsenden und erneuerbaren Rohstoffen stammt.

„Ich glaube, wir haben die Landesziele übertroffen“, sagte Ralf Neudeck, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft vor dem Mehrfamilienhaus in der Diakonissenstraße 25.

 

Am 21. Oktober 2021 nahm das Team der Gartenstadt Karlsruhe die Klimahausschilder von Bürgermeisterin Bettina Lisbach entgegen. Ralf Neudeck sieht die Schilder als Bestätigung der umfangreichen Klimaschutzaktivitäten und nimmt sie als Ansporn, auch weiterhin als Genossenschaft eine Vorbildfunktion im Klimaschutz einzunehmen.

Bettina Lisbach sieht vor dem Hintergrund der Klimaziele bis 2030 eine Schlüsselrolle bei den Wohnungsbauunternehmen. „Die Gartenstadt geht das Thema ganzheitlich an und ist ein Vorbild. Als Stadt sind wir dankbar für solche Vorzeigeprojekte“, betont die Bürgermeisterin.