Natur-und Artenschutz

Neue Nistkästen für gefährdete Gebäudebrüter
Natur- und Artenschutz bei der Gartenstadt


Genossenschaftlich organisiert, bildet die Gartenstadt Karlsruhe eG nunmehr seit über 110 Jahren eine Gemeinschaft, die generationenübergreifend Familien, Paaren, Singles und Senioren sicheres, attraktives und ökologisches Wohnen gewährleistet.
Mehr denn je fühlt sich die Genossenschaft dem Thema Natur- und Artenschutz verpflichtet. Stadtnah wohnen und naturnah leben ist dabei ihr Credo: „Aus Überzeugung für die Umwelt, unsere Mieter und die Zukunft der Genossenschaft engagieren wir uns vielfältig für einen effektiven Klimaschutz und insbesondere den Natur- und Artenschutz,“ so der Vorstandsvorsitzende der Gartenstadt, Ralf Neudeck.

Im Rahmen dieses Engagements arbeitet die Gartenstadt Karlsruhe intensiv mit dem Kreisverband Karlsruhe des Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) zusammen. Bei dem aktuellen gemeinsamen Projekt wurden so im Oktober 18 Nistkästen am Hochbunker in Rüppurr montiert. Insbesondere Sperlinge und Mauersegler profitieren von den Nistkästen, die in 13 Metern Höhe angebracht wurden. Weitere Nistkästen für Mauersegler, Fledermäuse und Sperlinge hatte die Gartenstadt bereits an dem denkmalgeschützten Trafohäuschen im Holderweg in Rüppurr angebracht. „Der Kontakt zur Gartenstadt als Wohnungsbaugenossenschaft ist sehr fruchtbar, die Gartenstadt zeigt sich sehr aufgeschlossen für das Artenschutzthema“, lobt Artur Bossert, Zweiter Vorsitzender des NABU Karlsruhe, die gemeinsamen Projekte. „Die Gartenstadt unterstützt sehr großzügig und ermöglicht damit wichtige Maßnahmen“. Ralf Neudeck verspricht auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem NABU: „Diese wichtige Arbeit zum Natur- und Artenschutz möchten wir fortführen und auch in Zukunft auf der Agenda behalten.“
Auch die Erhaltung, Gesundhaltung und Weiterentwicklung des Baumbestandes ist der Gartenstadt ein wichtiges Anliegen: „Wir haben ein Pflanzungs- und Artenschutzkonzept eines Baumsachverständigen in Auftrag gegeben. Davon abgeleitet werden wir zukünftig Gartenstadt Karlsruhe eG verstärkt Bäume nachpflanzen,“ hebt Ralf Neudeck die Nachhaltigkeit der Maßnahme hervor. „Außerdem ist es uns wichtig, den naturbelassenen Vogelschutzwald zu unterhalten und zu bewahren, der ein großes Grundstück mitten im Gartenstadt-Wohngebiet Rüppurr einnimmt“, so Neudeck.

Des Weiteren fördert die Gartenstadt die regionalen Imker, wenn Bienenvölker in der Gartenstadt angesiedelt werden. Damit sich Bienen, Insekten und andere Kleinlebewesen in der Gartenstadt wohlfühlen, hat die Gartenstadt auf mehreren Grundstücken naturbelassene Blühbeete angelegt. Artenreiche Blühwiesen sind überlebenswichtige Biotope für Insekten, dort finden sie ein breites Nahrungsangebot. Von den Insekten profitieren wiederum Vögel, Amphibien und Kleinsäuger. Mit Blumen, Gräsern und Kräutern bieten die Gartenstadt- Blühwiesen einen natürlichen Lebensraum und fördern so den Pflanzen- und Artenreichtum in der Region.

Wichtige Maßnahmen für den Klimaschutz
Die Gartenstadt ist darüber hinaus auf weiteren Gebieten des Klimaschutzes aktiv. So wurden in den vergangenen Jahren über 600 Wohnungen energetisch saniert und können so mit Holzpellets beheizt werden. In Bulach, Grünwinkel und Daxlanden sind inzwischen alle Liegenschaften mit rund 440 Wohnungen an das klimafreundliche Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe angeschlossen. Diese Modernisierungen sparen jährlich erhebliche Mengen CO² ein. Dafür zeichnete die Stadt Karlsruhe die entsprechenden Wohnhäuser mit dem städtischen Klimazertifikat aus.

Auch der Gartenstadt-Fuhrpark ist klimafreundlich unterwegs. So wurde dieser durch ein Elektroauto, zwei erdgasbetriebene Fahrzeuge und zwei Dienstfahrräder ergänzt.

 

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